Krebserreger

Krebserreger

Beitragvon rileto » 28 Dez 2018, 20:03

Glyphosat: Der Unkrautvernichter von Monsanto

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Glyphosathaltige Unkrautvernichter werden tonnenweise eingesetzt – nicht nur in der Landwirtschaft, auch vom Hobbygärtner.
Sie heissen Roundup oder Glyfos und werden vom berüchtigten Gentech-Konzern Monsanto hergestellt. (Inzwischen hat Bayer AG - Monsanto aufgekauft)!
Die schädlichen Auswirkungen auf Natur und Mensch werden verharmlost oder gar geleugnet.
Wer Roundup eine Schädlichkeit nachweisen kann, wird von Monsantos Anwälten zum Schweigen gebracht.
Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet. (Endlich ist auch die WHO erwacht –Guten Morgen)!
Ihre Untersuchungen haben ergeben, dass Glyphosat sehr wohl schädlich ist und auch Krebs auslösen kann.
Das meistverkaufte Pflanzengift der Welt

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid.
Es ist auch das meistverkaufte Pflanzengift der Welt
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid.
Der US-Agromulti Monsanto brachte es 1974 unter dem Namen Roundup auf den Markt.
Heute wird Glyphosat in verschiedenen Varianten und von zahlreichen Unternehmen produziert und vertrieben.
Die Produkte enthalten unterschiedliche Mengen an Glyphosat und Hilfsstoffe.
Art und Zusammensetzung der Zusatzstoffe sind bisher das Geschäftsgeheimnis von Monsanto und anderen Herstellern und werden nicht veröffentlicht.
Glyphosat wirkt über die Blätter und hemmt einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess in den Pflanzen.
Der Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlichen Nutzflächen war vor der Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen mit Herbizidtoleranz nur dann möglich, wenn auf dem Acker nicht gleichzeitig Kulturpflanzen wuchsen.
So ist Roundup die Ursache für die Entwicklung der Gensoja und für den Anbau genmanipulierter Pflanzen mit Herbizidtoleranz.
1996 gelang es Monsanto, ein bakterielles Gen in Sojabohnen einzubauen, mit Hilfe dessen die Pflanzen ein bestimmtes Enzym, das EPSPS (5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat- Synthase) produzieren. Dieses Enzym lässt die Sojapflanzen den Giftregen überleben.
Seither werden so genannte Roundup-Ready-(RR)-Soja, -Mais, -Raps, -Zuckerrüben, -Baumwolle und -Alfalfa, vor allem in den USA, Argentinien, Brasilien und Kanada kommerziell angebaut.
2013 wuchsen auf 175 Millionen Hektar genmanipulierte Pflanzen, über 95 Prozent des Gen-Soja und knapp 80 Prozent der sonstigen Gen-Pflanzen sind herbizidresistent, überwiegend gegen Glyphosat. Monsanto ist der führende Hersteller von Glyphosat sowie von Gen-Saatgut.

Verwendung von Glyphosat in Deutschland:


Doch auch ohne den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Glyphosat.
Dies gilt vor allem in der Landwirtschaft, wo Glyphosat als billiges nicht-selektives Herbizid eingesetzt wird, aber auch im Obstbau, im Hausgarten, beim Anbau von Weihnachtsbäumen, aber auch auf industriell genutzten Flächen, auf Bahngleisen, usw.
In vielen Landwirtschaftsbetrieben wird der Acker kurz vor der Aussaat mit Glyphosat unkrautfrei gespritzt.

Spritzfahrzeug.jpg
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Oftmals wird das Gift auch kurz vor der Ernte ausgebracht, um die Abreifung von zum Beispiel Weizen oder Raps zu beschleunigen.
Dieses Verfahren, dasSikkation genannt wird, ist in Deutschland inzwischen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.
Im Hausgartenbereich findet häufig ein illegaler Einsatz auf befestigten Flächen und Wegen statt.
In Deutschland sind 105 Glyphosat-haltige Mittel zugelassen, beispielsweise im Acker-, Obst-, und Weinbau, 51 davon auch für den Haus- und Kleingarten.

Der US-Agromulti Monsanto brachte es 1974 unter dem Namen Roundup auf den Markt.
Heute wird Glyphosat in verschiedenen Varianten und von zahlreichen Unternehmen produziert und vertrieben.
Die Produkte enthalten unterschiedliche Mengen an Glyphosat und Hilfsstoffe.
Art und Zusammensetzung der Zusatzstoffe sind bisher das Geschäftsgeheimnis von Monsanto und anderen Herstellern und werden nicht veröffentlicht.
Glyphosat wirkt über die Blätter und hemmt einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess in den Pflanzen.

Der Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlichen Nutzflächen war vor der Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen mit Herbizidtoleranz nur dann möglich, wenn auf dem Acker nicht gleichzeitig Kulturpflanzen wuchsen.
So ist Roundup die Ursache für die Entwicklung der Gensoja und für den Anbau genmanipulierter Pflanzen mit Herbizidtoleranz.
1996 gelang es Monsanto, ein bakterielles Gen in Sojabohnen einzubauen, mit Hilfe dessen die Pflanzen ein bestimmtes Enzym, das EPSPS (5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat- Synthase) produzieren. Dieses Enzym lässt die Sojapflanzen den Giftregen überleben. Seither werden so genannte Roundup-Ready-(RR)-Soja, -Mais, -Raps, -Zuckerrüben, -Baumwolle und -Alfalfa, vor allem in den USA, Argentinien, Brasilien und Kanada kommerziell angebaut.

Krebsauslösend und erbgutschädigend!


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Seit 1996 wird glyphosatresistente Gensoja in Europa als Futtermittel eingesetzt.
In der EU werden jährlich etwa 36 Millionen Tonnen überwiegend Gen-Sojabohnen und -schrot eingeführt.
Allein Deutschland importiert etwa Dreiviertel der Eiweißfuttermittel, überwiegend Gen-Soja.
Über Eier, Milch und Fleisch gelangt Glyphosat auf unsere Teller
, ebenso wie der in Glyphosat-Mischungen enthaltene Zusatzstoff Polyethoxylated tallowamine (POEA) und das Abbauprodukt AMPA.
Beide sind wesentlich giftiger als Glyphosat selbst.
In einzelnen glyphosathaltigen Herbiziden sind Tallowamine aber weiterhin erlaubt. (Wo bleibt die Vernuft)!!!

Dem Pflanzengift Roundup werden bis zu 15 Prozent POE-Tallowamine (polyethoxylierte Alkylamine, POEA) zugesetzt.
Diese sind ebenfalls giftiger als Glyphosat selbst und verstärken zudem die Giftigkeit von Glyphosat. POEA allein und in Kombination mit Glyphosat können Krebs auslösen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Juni 2010 veranlasst, den Einsatz des Gifts zu beschränken: Pflanzen, die mit POEA-haltigen Herbiziden gespritzt wurden, dürfen nicht sofort als Lebens- und Futtermittel verwendet werden. Man befürchtet, dass POEA über Futtermittel auf tierische Produkte übergehen und so zu einer Gefährdung der Gesundheit von Menschen führt.

Glyphosat konnte jedoch bereits in menschlichem Blut und Urin nachgewiesen werden.
So wurden im Urin eines an Botulismus erkrankten deutschen Bauern Glyphosat-Konzentrationen gemessen, die um das 1000-fache gegenüber den Vergleichspersonen erhöht waren.
Auch in Stallluft, Rinderkot und Futter wurden Glyphosat-Rückstände festgestellt.
Zahlreiche Tiere sind bereits an Botulismus verendet.
Insgesamt kann man in deutschen Ställen eine deutliche Zunahme an Tierkrankheiten beim Einsatz von genmanipulierten Futtermitteln feststellen.
Allerdings wollen die Behörden keinen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff Glyphosat und Tierkrankheiten sehen.

Aktuelle Studien belegen gravierende gesundheitliche Risiken von Glyphosat, POEA und AMPA schon bei geringsten Konzentrationen. Besonders besorgniserregend sind Hinweise auf eine hormonelle Wirkung.
Auch Krebs, Zelltod, Fruchtbarkeitsstörungen, Schädigung des Erbguts, der Embryonalentwicklung, der Leber und der Niere zählen zu den Folgen.

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In ländlichen Regionen Lateinamerikas, in denen glyphosatresistente Pflanzen angebaut werden, wird Roundup nahezu flächendeckend per Flugzeug versprüht.
Menschen, die dort leben, sind schutzlos ausgeliefert.
Dort hat sich von 2000 bis 2009 die Krebsrate bei Kindern verdreifacht.
Die Rate der Fehlgeburten und Fehlbildungen stieg nahezu um das Vierfache an.

Ob und in welchem Umfang Rückstände von Glyphosat in Nahrungsmitteln auftreten, wird nur sporadisch kontrolliert.
Überprüft werden vor allem Gemüse und Obst, bei deren Anbau Glyphosat kaum angewendet wird.
POEA-Kontrollen finden nicht statt.

Glyphosat reichert sich vor allem in Samen (Getreide, Mais, Soja etc.) an.
Bei wiederholter und später Anwendung werden besonders hohe Rückstandswerte erreicht.
In der EU gilt für Glyphosat in Sojabohnen ein extrem hoher Grenzwert für Rückstände von 20 mg/kg. Für das Hauptabbauprodukt AMPA existiert kein zulässiger Rückstandswert, obwohl AMPA-Gehalte bis zu 25 mg/kg gefunden wurden.
Noch sind die Grenzwerte für andere Lebensmittel, die überwiegend für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind, deutlich niedriger.
Geht es nach Monsanto, sollen in der EU die Grenzwerte angehoben werden.
(Genau das wird regelmäßig gemacht)!
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